Intim und Genitalchirurgie

Intimchirurgie: Genitalchirurgie bei sexuellen Problemen

Sicherlich gibt es keinen privateren Teil des Körpers als den Genitalbereich. Aber auch hier kann es zu körperlichen Problemen durch angeborene Deformationen, starke Gewichtszunahme und -abnahme oder Vernarbung nach Geburten und andere Eingriffe kommen.

Die Betroffenen fühlen sich in ihrer sexuellen Aktivität beeinträchtigt und vermeiden diese sogar oftmals, um nicht mit dem Problem konfrontiert zu werden. Es gibt einige chirurgische Eingriffe, welche bei Problemen im Genitalbereich helfen können.

Die weibliche Intimchirurgie

Bei der plastischen Chirurgie im weiblichen Intimbereich kommt es vor allem zu plastischen Veränderungen der äußeren und inneren Schamlippen. Viele Patientinnen wünschen sich eine Verkleinerung der Schamlippe. Aber auch plastische Veränderungen am Venushügel werden häufig vorgenommen.

Einen besonderen Platz unter den Eingriffen im weiblichen Intimbereich nimmt die Hymenrekonstruktion ein. Hier wird das sogenannte Jungfernhäutchen der Frau rekonstruiert, welches üblicherweise beim ersten Geschlechtsverkehr bricht. Es gibt plastische Chirurgen, die in einigen Kulturkreisen speziell auf diesen Eingriff spezialisiert sind.

Frauen im mittleren Alter wünschen sich vielmals eine Vaginaplastie oder Scheidenstraffung. Bei dieser wird die Scheide, welche durch Geburten gedehnt wurde, wieder gestrafft, um das Lustempfinden der Frau und auch ihres Partners zu steigern.

Die männliche Intimchirurgie

Zu den häufigsten Eingriffen beim Mann zählt die Behandlung bei einer Vorhautverengung. Dieses Problem, welches heute schon von Säuglingsalter kontrolliert wird, führt zu Schmerzen bei der Erektion und oft zu verminderter sexueller Aktivität.

Die Vorhaut kann in einer sogenannten Zirkumzision teilweise oder ganz entfernt werden. Bei einer teilweisen Zirkumzision ist es möglich, dass die Vorhaut erneut über die Eichel wächst. Ganz nach Befund sollte der Urologe oder plastische Chirurg entscheiden, welche Behandlung für den Patienten die richtige ist.

Ein weiterer Eingriff im männlichen Intimbereich ist die sogenannte Penisvergrößerung. Wünscht sich der Patient einen dickeren Penis, kann dieser mit einer Eigenfetttherapie behandelt werden, bei welcher körpereigene Fettzellen unter die Penishaut gespritzt werden. Diese Methode kann nach einigen Wochen wiederholt werden, da einige Fettzellen vom Körper abgebaut werden.

Eine Penisverlängerung ist in einigen Fällen durch plastische Chirurgie möglich. Einige Patienten leider unter einem vorspringenden Schambein, welche den Penis versteckt. Durch eine plastische Veränderung der Schamgegend gewinnt der Penis optisch und auch funktional an Länge.

Auch eine Sektion der Haltebänder des Penis kann dieser an Länge gewinnen, da der Penis einige Zentimeter im Körper verborgen liegt. Allerdings schrecken viele Männer vor dieser invasiven Technik zurück.

Christian

Ich arbeite derzeit als Social-Media-Betreuer in Hamburg, habe mich aber in meiner Kindheit schon immer für den Beruf des Chirurgen interessiert. Mit dem Studium wurd es allerdings leider nichts, da ich den Bereich Schönheitschirurgie aber immernoch sehr faszinierend finde möchte ich in diesem Blog mein Wissen darüber mit euch teilen.