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Haarausfall bei Frauen: Der umfangreiche Ratgeber

Was eigentlich kein Geheimnis ist, wird oft ungern angesprochen: auch Frauen haben Haarausfall. Dabei haben mehr Betroffene mit diesem Thema zu kämpfen, als man annimmt. Eine tiefe Unzufriedenheit oder ein Unwohlsein mit der eigenen Optik kann zu psychischen Belastungen führen und das Selbstbewusstsein einschränken. Doch welche Ursachen kann Haarausfall speziell bei Frauen haben und welche Signale sendet der Körper hier? Das K33 Hairhotel in Zürich hat im Folgenden wissenswerte Infos zu diesem Thema zusammengetragen.

Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Ein großes Thema in Verbindung mit weiblichem Haarausfall sind starke körperliche und psychische Belastungen. Dabei muss natürlich nicht zwangsläufig das Kopfhaar darunter leiden – der Auslöser ist vielmehr ein geschwächter Körper, der nicht mehr mit dem Druck umgehen kann und dann etwa in Form von Haarausfall eine Warnmeldung abgibt.

Bei Frauen tritt Haarausfall häufig in Verbindung mit Hormonstörungen auf. Oftmals ist auch ein doppelter Stressfaktor, wie etwa Familie und Beruf ausschlaggebend. Wie erwähnt, handelt es sich bei diesen Gründen aber nicht um die Ursache, sondern nur um Auslöser. Wäre der Körper optimal versorgt, würde er nicht auf diese Weise auf die Belastungen reagieren.

Der moderne Lebensstil charakterisiert sich durch eine Ernährung, die übersäuert, verschlackt und zu einem Mangel an lebenswichtigen Mineralstoffen führt. Folglich fehlt dem Körper Kraft und Energie, um mit Ablagerungen und Stoffwechselschlacken richtig umzugehen.

Frauen, die von Haarausfall betroffen sind, sehen sich natürlich auch einem wachsenden psychischen Druck gegenüber und das Selbstwertgefühl geht nach und nach verloren. Klar, dass der Ruf nach einer Haarersatzlösung, welche im Idealfall individuell konzipiert ist, laut wird.

Menstruation als Entgiftungskur

Natürlich hat man als Frau nicht immer die größte Freude mit den allmonatlichen Blutungen – zugegeben kann das schon selbst zum Stressfaktor werden. Viele Frauen sind müde und ausgelaugt, leiden unter gedrückter Stimmung und haben Schmerzen. Nebenbei muss das Leben natürlich trotzdem weiterlaufen – das kann zur Herausforderung werden.

Andererseits leistet die Menstruation mehr, als wir ihr zugestehen! Gemeinsam mit dem Blut reinigt sich der Körper auch zugleich von einem Großteil der Schlacken, Säuren und Gifte. Frauen haben also eine natürliche Möglichkeit der Entschlackung und eine Art Schutz gegen Übersäuerung.

Im Umkehrschluss bedeutet eine Menopause oder die Phase der Schwangerschaft dann aber, dass dieses Ventil ausbleibt. Die anfallenden Säuren werden dann abgelagert statt ausgeschieden. Um diesen Teil dann zu neutralisieren, braucht es basische Mineralstoffe – eine Quelle dieser Basen ist der Haarboden. Er hat für den Körper einen vergleichsweise geringen Stellenwert und wird deshalb angezapft. Doch genau diese Basen sind auch für das gesunde Haarwachstum verantwortlich.

Das Säure-Basen-Gleichgewicht kommt durcheinander und der Haarboden wird übersäuert. Weil die Haarwurzeln jetzt zu wenig basische Mineralien haben, fallen die Haare aus, wachsen nicht mehr oder können nur noch schwach und langsam wachsen.

Haarausfall durch Übersäuerung

Auch wenn die Monatsblutung ihre Arbeit leistet, kann übermäßiger Stress zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Das kann in gleichem Maße passieren wie etwa bei falscher Nahrung, zu viel Kaffee oder Alkohol. Auch Nikotin und nährstoffarme Fertiggerichte sind Übersäuerungsfaktoren.

Die Periode erschöpft also schon alle Kapazitäten der Entgiftung, weshalb wiederum auf die Basen im Haarboden zurückgegriffen werden muss. Gerade Frauen um die 35 Jahre sind oft von dieser Art des Haarausfalls betroffen.

Antibabypille als Entgiftungsblocker

Das Wissen um die negativen Auswirkungen der Antibabypille ist überraschend wenig verbreitet. Eine hormonelle Verhütung verhindert eine authentische Monatsblutung, die normalerweise eine Entschlackung und Entgiftung möglich macht. Man kann diese Art der Blutung dann als sogenannte Entzugsblutung bezeichnen – sie setzt nämlich erst an den Tagen ein, an denen die Pille nicht eingenommen wird.

Heutzutage empfehlen Ärzte außerdem vermehrt eine durchgehende Einnahme des Medikaments. Der starke positive gesundheitliche Einfluss der Menstruation wird selten betont. Das liegt unter anderem natürlich auch an den höheren Verkaufszahlen der Pille und der (durchaus verständlichen) Entlastung, die eine verminderte Blutung mit sich bringt.

Natürlich ist jede Frau anders und reagiert auch unterschiedlich auf Hormone und Säuren – nicht jede muss also automatisch Probleme haben. Fest steht, dass einer der Auslöser für Haarausfall eine unzureichende Entgiftung des Körpers ist.

Haarausfall bei Frauen ist oft ein Entzugssignal des Körpers. Entweder fehlt ihm etwas oder er kann entsprechende Stoffe nicht ausreichend verarbeiten. Hohe Belastungen wie körperlicher und psychischer Stress können zu einem Mangel an Mineralstoffen und zu Übersäuerung führen. Auch die Antibabypille kann den natürlichen Entgiftungsprozess blockieren. In diesen Fällen werden die Basen am Haarboden angezapft und das gesunde Haarwachstum wird gestört. Der Haarausfall kann also in vielen Fällen als Symptom für einen allgemeinen Problemzustand des Körpers gesehen werden.

Christian

Ich arbeite derzeit als Social-Media-Betreuer in Hamburg, habe mich aber in meiner Kindheit schon immer für den Beruf des Chirurgen interessiert. Mit dem Studium wurd es allerdings leider nichts, da ich den Bereich Schönheitschirurgie aber immernoch sehr faszinierend finde möchte ich in diesem Blog mein Wissen darüber mit euch teilen.