Brustvergrößerung

Brustvergrößerungen – Nicht alles ist möglich oder sinnvoll

Viele Frauen träumen von einer schönen, vollen und jugendlichen Brust, welche von alleine steht und kaum eines BHs bedarf. Dazu soll sie noch feminin-weich sein und möglichst wenig wiegen.

Leider sind nicht immer alle Wünsche erfüllbar. Auch bei der plastischen Chirurgie gibt es Grenzen. Von daher ist es sehr wichtig, dass sich die Patientin in mehreren Beratungsterminen ein Bild davon macht, welche Möglichkeiten der Brustvergrößerung es für ihren persönlichen Fall gibt.

Brustvergrößerung: mit dem Rest des Körpers in Einklang

Die Brust sollte in Harmonie zum Rest des Körpers stehen. Überdimensionale Brüste sind vielleicht in den Medien beliebt, es gibt aber nur wenige seriöse Kliniken und Chirurgen, die Frauen mit 60 kg Körpergewicht zu einer Körbchengröße Doppel D verhelfen werden.

In den Vorgesprächen sollten der Patientin klar die Möglichkeiten vor Augen gehalten werden. Viele Patientinnen springen bei den ersten Gesprächen ab, da sie merken, dass sich das gewünschte Resultat nicht einstellen wird.

Andere wiederum entscheiden sich für die eine oder andere Methode und suchen sich unter verschiedenen Implantaten das aus, was ihnen optisch am besten gefällt. So müssen Implantate nicht immer rund sein – schließlich gibt es verschiedene Arten von Brüsten.

Viele Frauen entscheiden sich auch für anatomische Implantate in Tropfenform.

Gewisse Dinge sind nicht umsetzbar

Eine plastische Brustvergrößerung ist keine Verjüngungskur – auch wenn Implantate eingesetzt werden, entspricht die Haut weiterhin dem Alter der Patientin und ist wahrscheinlich nicht so straff wie bei einer Frau in den frühen Zwanzigern.

Auch nach starker Gewichtsabnahme ist die Brustvergrößerung nicht unbedingt die geeignetste Operation. Hier sollte viel lieber zu einer Eigenfettvergrößerung, welche direkt mit einer Liposuktion gekoppelt wird, oder mit einer Rekonstruktion der Brust gearbeitet werden. Dazu kann auch gehören, dass Haut eventuell gekürzt wird, um zusätzlich zu spannen.

Bei kleinen Brüsten ist oft nicht ausreichend Hautmantel vorhanden, um diese sehr zu vergrößern. Implantate können daher nur mit bedingter Größe eingesetzt werden oder müssen unter den Brustmuskel gesetzt werden.

Damit die Patientin sich ein Bild davon machen kann, wie sie nach dem Eingriff aussehen wird, empfehlen viele Schönheitschirurgen ihren Patientinnen, die Implantate einige Zeit im BH zu tragen, um sich an die neue Größe zu gewöhnen. Nach dieser Probe kann sich die Patientin ein besseres Bild davon machen, wie sie sich mit ihrer neuen Brust fühlen wird, und kann sich immer noch für eine andere Größe entscheiden.

Christian

Ich arbeite derzeit als Social-Media-Betreuer in Hamburg, habe mich aber in meiner Kindheit schon immer für den Beruf des Chirurgen interessiert. Mit dem Studium wurd es allerdings leider nichts, da ich den Bereich Schönheitschirurgie aber immernoch sehr faszinierend finde möchte ich in diesem Blog mein Wissen darüber mit euch teilen.